SC Opel kehrt auf Vereinsgelände zurück
Nach Brand im Dezember Neustart mit Jugendturnier / Unterstützung vom Förderverein
Von Dieter Ackermann-Girschik
Mit dem SC Opel-Tag an Karsamstag unterstrich der Verein, dass es nach dem Brand in seinem Vereinsheim nun auch auf dem eigenen Gelände wieder weitergeht. Dessen Förderverein präsentierte sich dort als Gönner der Jugend und spendierte Osterleckereien.

Rund 120 Kinder und Jugendliche in acht Mannschaften, davon mit Ausnahme des Mädchenteams des SV Geinsheim 07, alles Talente des SC Opel, maßen sich an diesem Tag unter den Augen so manchen Elternteils mit viel Einsatz beim Spiel mit dem Ball. Zunächst aber galt es für sie, die auf dem Gelände versteckten Ostereier und Schokoladenhasen zu finden.

Der Förderverein des SC Opel als Mitorganisator der Veranstaltung hat sich ganz der Unterstützung der Jugendarbeit verschrieben und wollte sich mit dem SC Opel-Tag insbesondere den Eltern der Nachwuchskicker präsentieren, auch um neue Mitglieder zu werben.

Hervorgegangen ist der Förderverein aus dem Stammtisch der “Euler-Buben”, der sich immer noch trifft. Mit diesen inzwischen alten Herren des Vereins, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von Hans Euler und Valentin Kleinböhl die Jugendarbeit des SC Opel wieder aufgebaut. Einige der damals jungen Talente, wie Gerhard Kraus, Kassierer des Fördervereins, stiegen mit dem SC Opel im Laufe der sechziger Jahre bis in die Regionalliga Süd auf, die damals zweithöchste deutsche Spielklasse im Fußball.

“Die Vereinskasse des SC Opel ist begrenzt. Das reicht gerade so aus”, sagte Fördervereinsvorsitzender Manfred Hegny über den Grund des Engagements und unterstrich: “Wir haben hier in den fünfziger Jahren eine schöne Jugend gehabt. Und wir wollen das weitergeben.” Man freue sich über jedes neue Mitglied und über jeden Spender.

Der reguläre Trainingsbetrieb auf dem Gelände des SC Opel wurde zwei Wochen vor Ostern wieder aufgenommen, nachdem die von dem Brand zerstörte Wasser- und Stromversorgung von Duschen und Umkleiden repariert war. Davor trainierte man in der Köbelhalle. “Die Stadt war sehr kooperativ”, dankte SC Opel-Vorsitzender Dieter Nachtigall den Verantwortlichen im Rathaus, die das Training in der Köbelhalle nach dem Brand möglich machten. Er lobte auch “den Stamm aktiver, ehrenamtlicher Mitarbeiter”, die bei Aufräum- und Reparaturarbeiten im von den Flammen heimgesuchten Vereinsheim bisher halfen.

Das Feuer wütete Anfang Dezember dort im Keller, zerstörte Vereinsbüro, Kühlhaus, die Haustechnik und zog auch die Gaststätte darüber in Mitleidenschaft. Alle Brandschäden sind noch nicht behoben. Ungeklärt ist bisher auch, wie die Kosten für den Ersatz des von den Flammen Zerstörten, die nicht durch Versicherungsleistungen gedeckt sind, aufgebracht werden. Schon unmittelbar nach dem Brand habe er Bedarf an finanzieller Hilfe beim Landessportbund angemeldet, sagte Nachtigall am Samstag der Presse. Auch die Landesregierung, den Kreis Groß-Gerau und die Stadt Rüsselsheim wolle man um Mittel bitten. Inzwischen verfügt die Vereinsspitze auch über die dazu notwendige Übersicht, was zu welchem Preis benötigt wird.

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