Wir wollen oben mitspielen

Axel Vonderschmitt beschäftigt sich gerne mit Statistiken und von daher weiß er: Der SC Opel hat in der vergangenen Runde seine beste Saison in den letzten 20 Jahren gespielt. 21 Siege 7 Remis und nur 4 Niederlagen, da lief’s für den SC Opel nur in der Saison 2011/12 besser. Mehr noch: Die Bilanz der vergangenen Saison mit 70 Punkten hätte in den letzten 20 Jahren stets mindestens zum 2. Platz gereicht, dieses Mal leider nur zum dritten Rang, somit war der Aufstieg tabu.

Wir fangen bei null an
Die starke Rückrunde, bestes Team im Jahr 2019 – all das hat keine Bedeutung mehr, wenn am 4. August die neue A-Liga-Saison beginnt. „Wir fangen wieder bei null an“, sagt Axel Vonderschmitt. Er geht davon aus, dass „die anderen uns aufs Favoritenschild heben“. Das liegt nahe, denn die beiden ersten Teams der zurückliegenden Saison sind aufgestiegen, kein Klub aus der Kreisoberliga abgestiegen, da wäre der SC Opel folgerichtig als die Nummer eins anzusehen.

Andere sind auch stark
Doch Trainerfuchs Vonderschmitt kennt das Geschäft zu gut, als dass er davon träumt, Erfolg wäre ein Selbstläufer. Andere Klubs haben sich auch verstärkt. SV 07 Raunheim oder auch Alemannia Königstädten nennt er als Beispiele. Von daher lautet sein Saisonziel: „Oben mitspielen.“ Mehr wäre überheblich, „denn Du weißt nie, wie eine Saison verläuft“.

Konkurrenzkampf
Viel hängt zum Beispiel vom Verletzungsglück ab. Vonderschmitt kann zwar auf einen großen Kader blicken, „da ist der Konkurrenzkampf riesig, doch es wird auch schwieriger, alle bei der Stange zu halten.“ Doch genau das sind Konstellationen, die er mag: „Ich freue mich auf die Aufgabe.“