Gib Pass ohne Hass

Selbst bei der Fußball-Europameisterschaft war es leider zu beobachten: Die schwarzen Engländer, die im Finale die Elfmeter verschossen, wurden anschließend auf menschenverachtende Weise beleidigt. Solche Fälle von Rassismus und Antisemitismus gibt es auf allen Ebenen des Fußballs, sei es auf dem Spielfeld, unter den Zuschauern oder nach Schlusspfiff über die sozialen Netzwerke.

Dem wollen wir entgegentreten: „Gib Pass ohne Hass“ heißt das Fußballcamp, das Spiel, Spaß und Toleranz verbindet.

Termin
Samstag/Sonntag, 16./17. Oktober, jeweils 10 bis 17.30 Uhr.

Wo
Auf dem Gelände des SC Opel Rüsselsheim, Am Sommerdamm 8.

Teilnahme
Gedacht ist das Camp für Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren (Jahrgang 2007 bis 2009). Die Teilnahme kostet 5 Euro – dafür gibt’s die Verpflegung (Mittagessen, Snacks und Getränke), ein Überraschungsgeschenk und das gesamte Programm.

Das Programm
An jedem Tag gibt es zwei Fußballeinheiten und ein Workshop (Themen „Rassismus in der Sprache“ und Diskriminierung und Gewalt“). Vorgesehen ist zudem ein Auftritt des Heartbeatbus um Rapper Rico Montero.

Anmeldung
Anmeldungen sind möglich ab 1. September. Dann heißt’s: Anmeldeformular ausfüllen – von den Eltern unterschreiben lassen und abgeben:
- bei den Trainern des SC Opel
- bei Auszeit
- per Post senden an die Stiftung Alte Synagoge
Die fünf Euro Teilnahmegebühr sind mit der Anmeldung abzugeben, dem Briefumschlag beizulegen oder zu überweisen.
Anmeldeschluss: 1. Oktober 2021

Die Veranstalter
Veranstalter ist die Stiftung Alte Synagoge Rüsselsheim, die das Camp finanziert und federführend organisiert. Partner sind neben dem SC Opel Rüsselsheim noch: Auszeit e.V., Sozialstiftung des Hessischen Fußballverbandes, der Fußballverein TuS Makkabi Frankfurt, das Jugendbildungswerk, der Sportbund Rüsselsheim.

Wer macht was
Für den sportlichen Part sorgen qualifizierte Trainer vom SC Opel Rüsselsheim und TuS Makkabi Frankfurt. Für die Workshops stehen in der Regie von Auszeit und Sozialstiftung des Hessischen Fußballverbandes. Das Jugendbildungswerk will das Camp mit einem Video dokumentieren.