Worte zur Schlüsselübergabe

Was SCO-Vorsitzender Jürgen Gelis anlässlich der Schlüsselübergabe sagte

Der heutige Tag hat viele Gewinner. Für die Stadt ist es ein Gewinn, dass sie das Brachgelände des ehemaligen Schwimmbades nun wieder einer sinnvollen Nutzung zuführen kann und zugleich in der Lage ist, Bauland am alten Standort des SC Opel auszuweisen. Und für den SC Opel ist es ein Gewinn, über eine neue, moderne Anlage nebst Gebäude verfügen zu können. Auch für Hellas Rüsselsheim, die als Nebennutzer auf dem neuen Gelände ein zuhause finden, ist die neue Anlage sicherlich ein Gewinn. Und mit unserem Pächterehepaar Inken Siever/Pedro Sanchez gibt es noch jemand, der mit dem neuen Domizil erhebliche Zukunftshoffnungen verbindet.

Zeit der Entbehrung
So lässt sich sagen: Das lange Warten und die Zeit der Entbehrung hat sich gelohnt. Am 30.8.2000 war der letzte Badetag. Bald darauf kam die Idee, das Gelände im heutigen Sinne umzunutzen. Somit sind fast 15 Jahre von der ersten Idee bis zur Umsetzung vergangen. Damals war noch Dieter Nachtigall als Vorsitzender im Amt.

Auf 130.000 Euro verzichtet
15 Jahre, in denen der SC Opel lange Zeit nichts am alten Standort investieren konnte, weil es immer hieß: nächstes Jahr zieht er um. Es war eine Berg- und Talbahn: erst hieß es, nächstes Jahr, nächstes Jahr, nächste Jahr – dann zwischenzeitlich wurde Plan sogar aufgegeben. 2007 lag es daher nahe, die Modernisierung von unserem Altgelände in Angriff zu nehmen. Hätten wir, wie damals von uns geplant, im Jahr 2007 eine Photovoltaikanlage errichtet, hätten wir auf 20 Jahre gesehen dem SC Opel eine Einnahmequelle von sage und schreibe 130.000 Euro beschert.

Binnen 14 Monaten
Doch auch wenn ich an die Vergangenheit erinnere: am Ende ging es mit dem eigentlichen Bau recht schnell. Anfang 2013 ging es in die konkrete Verhandlung. Nun, 14 Monate später, können wir den Bau in Betrieb nehmen. Um es in der Sprache des Fußballs zu sagen: Es war eine anspruchsvolle Partie in der beide Seiten, sowohl Stadt als auch SC Opel, eine gute Leistung zeigten und am Ende alle mit dem Ergebnis zufrieden sein durften. Wie gesagt: Der heutige Tag beschert viele Gewinner.

Danke an Neubauer und Langer
Danke zu sagen gilt es aber auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die mit der Realisierung dieses Projekts betraut waren – und das waren doch einige, angefangen von den Gesprächen über die Fortführung des Erbpachtvertrags bis zur Realisierung des Gebäudes. Besonders hervorheben möchte ich dabei zwei Personen, die nahezu die gesamte Zeit diesen Prozess mit uns begleitet haben: Robert Neubauer, Leiter des Fachbereichs Sport und Ehrenamt, sowie Daniel Langer, unser Ansprechpartner aus dem Fachbereich Gebäudewirtschaft, die sich beide mit viel Fachwissen und Geduld des Neubaus angenommen haben.

Noch mehr Dank
Auch wenn Robert Neubauer und Daniel Langer die beiden waren, mit denen wir, die Verantwortlichen vom SC Opel, die meiste Zeit hinsichtlich Planung und Entscheidung verbracht haben, so wissen wir, dass noch drei Menschen maßgeblichen Anteil daran haben, dass das Projet verwirklicht wurde: Da ist Projektleiter Frank Kohmann, Leiter des Fachbereichs Umwelt und Planung, und da sind noch Oberbürgermeister Patrick Burkhard wie auch Baudezernent Nils Kraft, die letztlich die Verantwortung getragen und über ihre Dezernate dem Neubauvorhaben den nötigen Schub gegeben haben.

Lob für Grimm und Szumovsky
Doch zum heutige Tag zu gelangen, hat viel Schweiß und Mühen, vor allem Zeit und Nerven beansprucht und dem SCO auch so manchen Preis abverlangt. Danken möchte ich an dieser Stelle auch allen Aktiven im SC Opel Rüsselsheim, die zum Gelingen des Umzugs beigetragen haben, danken. Auch hier möchte ich zwei Personen besonders hervorheben, weil sie gemeinsam mit mir wirklich mit viel Einsatz, Leidenschaft und Akribie bis ins Detail, somit viele, viele Stunden in den Dienst der guten Sache gestellt haben: ich meine Peter Grimm, unseren 2. Vorsitzenden, sowie Karl Szumovksy, unseren Sportwart und Spielausschussvorsitzenden.